Montagsfrage – Habt ihr Trigger, die euch am Weiterlesen hindern?

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Ich wünsche euch allen einen schönen Wochenstart. Die Frage, die uns Buchfresserchen heute stellt, lautet: Habt ihr Trigger, die euch am Weiterlesen hindern? Buchfresserchen beschreibt Trigger dabei als bestimmte Dinge in der Handlung, die uns die Geschichte vermiesen oder sogar am Weiterlesen hindern.

Also einen bestimmten Trigger, bei dem ich sagen würde, dass mich die Geschichte ab jetzt nicht mehr interessiert, gibt es bei mir eigentlich nicht. Es gibt zwar ein paar Dinge, die meistens die Geschichte etwas vorhersehbar machen, aber dennoch oft sehr gut zur Story passen und diese somit nicht unbedingt vermiesen, aber das ist für mich nicht für jedes Buch ein Trigger. Ein gutes Beispiel dafür wären vorhersehbare Liebschaften unter den Protagonisten, welche sich dann aber doch nicht als so vorhersehbar herausstellen, sondern mit einer guten Wendung überraschen.
Was ich natürlich, wie wohl die meisten anderen Leser auch, überhaupt nicht mag, ich aber nicht als Trigger definieren würde, ist, wenn die Geschichte überhaupt nicht voran kommt bzw. unnötige oder gar verwirrende Handlungsstränge bietet. Oder wenn die Protagonisten einfach überhaupt kein Leben eingehaucht bekommen und die ganze Zeit über nur platt bleiben.

Habt ihr spezielle Trigger, die euch das Weiterlesen erschweren oder gar unmöglich machen? Ich freue mich auf eure Antworten.

3 Kommentare

  1. Huhu,

    interessante Facts. Bei mir waren es bisweilen auch sehr wenig Bücher, die ich nicht zu Ende gelesen habe. Oft denkt man sich ja auch, vielleicht wird noch. Für mich ist die Sprache in Büchern sehr bedeutend, sie macht viel aus. Ich habe beispielsweise einen Krimi gelesen, dem der Stempel „viktorianisch“ aufgedrückt wurde. Leider war aber die Sprache ganz und gar nicht adäquat und sehr modern, weshalb ich dem Buch das mit dem viktorianisch dann einfach nicht abnehmen konnte. Achja und Dialekt stören mich auch, weil sie manchmal seitenlang sind und schwer zu lesen, das mag ich gar nicht 😉 Lg Tinka vom blog literaturaustausch.blogspot.co.at

    1. Dialekte müssen für mich immer passend zum Buch sein und sollten nicht all zu kompliziert sein. Wenn es sich nur um wenige Sätze handelt und der Dialekt glaubhaft ist, dann kann es durchaus sehr gut zur Stimmung der Geschichte beitragen.
      Die Sprache des Buches an sich, muss für mich mit der Geschichte harmonieren. Zum Beispiel dürfen für mich bei einem düsteren Fantasyroman durchaus Kraftausdrücke fallen.

      Vielen Dank für deine ausführliche Antwort und schöne Grüße
      Sarah

  2. Vorhersehbarkeit ist schlimm und fällt oft mit Klischees zusammen. manchmal wendet sich die Geschichte trotzdem – es wäre schade, wenn man das Buch dann abbricht. Deswegen lese ich jedes Buch irgendwann zuende.

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