Montagsfrage – Was macht den Reiz eures/eurer Lieblingsgenres für euch aus?

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Zuerst sollte ich die Frage klären was eigentlich mein Lieblingsgenre ist. Ich lese ja Bücher aus den verschiedensten Kategorien, aber am liebsten lese ich derzeit (High) Fantasy.

Der Reiz meines Lieblingsgenre liegt für mich dabei ganz klar auf der Hand. Besonders bei High-Fantasy-Büchern kann ich für eine Weile in eine komplett andere Welt eintauchen und somit der Realität entfliehen. Außerdem finde ich die fremden Welten, deren Bewohnern, Kulturen und Sitten einfach sehr faszinieren, vor allem wenn der Autor kreativ ist und wirklich eigene Kreationen erschafft.

Montagsfrage – Welche Romanverfilmungen haben dir in der letzten Zeit besonders gut gefallen?

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Ich war in letzter Zeit nicht gerade oft im Kino und wenn, habe ich mir keine Romanverfilmungen angesehen. Was aber für mich, neben „Herr der Ringe“, eine der absolut besten Verfilmungen ist, sind die drei „Hobbit“-Filme. Ich bin schon sehr gespannt auf den (leider) letzten Teil und hoffe, dass er genau so gut wird, wie die vergangenen Filme.

Ich lese ja, wenn es möglich ist, das Buch bevor ich den Film sehe und oft gefällt mir der Roman besser als die Verfilmung. Bei „Der große Gatsby“ war das nicht der Fall. Hier hat mir eindeutig der Film (mit Leonardo DiCaprio ;)) besser gefallen, was aber auch daran liegen könnte, dass „Klassiker“ nicht so wirklich meinen Geschmack entsprechen. Das genaue Gegenteil war für mich „Der Medicus“. Hier war für mich das Buch um Längen besser, als der Film, der mich eigentlich ziemlich enttäuscht hatte, da viele (wichtige) Szenen weggelassen wurden.

Montagsfrage – Was haltet ihr von Merchandise-Artikeln zu Büchern?

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Meistens gibt es ja nicht wirklich zu den Büchern sondern eher zu den Buchverfilmungen Fanartikel. Ob ich diese Artikel toll finde? Wenn es einem persönlich gefällt, warum nicht?

Natürlich besitze auch ich den ein oder anderen Fanartikel, aber auf einen bin ich besonderst stolz. Wie ihr ja vielleicht wisst, bin ich ein riesiger Fan von >>Herr der Ringe<< und allem was damit zu tun hat. Eines Tages hat mir mein Vater Gandalfs Stab, welchen er in den >>Hobbit<<-Filmen besitzt, mit nach Hause gebracht. Leider ist mir der Stab einmal umgefallen und zersplittert, aber mit etwas Superkleber hält das gute Stück wieder und damit er nicht wieder kaputt wird, ist er jetzt auf der Wand befestigt.

Montagsfrage – Gab es schon mal eine Situation, in der dir das Lesen in der Öffentlichkeit peinlich war?

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Ich möchte mich, bevor es mit der Montagsfrage weitergeht, kurz dafür entschuldigen, dass ich in letzter Zeit nicht gerade viel geschrieben habe. Das hat damit zu tun, dass ich einen neuen (für mich derzeit noch sehr anstrengenden) Job habe und abends todmüde ins Bett falle. Aber ich werde mich sicher bald daran gewöhnen und wieder mehr Energie zum Bloggen haben.

Ich bin grundsätzlich nicht so der Lesetyp der immer und überall lesen muss. In der Öffentlichkeit lese ich eigentlich nur im Zug oder am Bahnhof, falls ich den Zug verpasst habe. Peinlich war mir dabei das Lesen noch nie, was aber auch damit zusammenhängen könnte, dass ich meine Gefühle beim Lesen nicht sichtbar preisgebe und somit zum Beispiel noch nie geheult habe, obwohl das Ende sehr traurig war.

 

Montagsfrage – Das abgefahrenste Buch, das du je gelesen hast?

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Eine ziemlich schwierige Frage, vor allem da man das Wort „abgefahren“ mehreren verschiedenen Bedeutungen zuordnen kann. Nach langem Hin und Her Überlegen habe ich mich schlussendlich für das Buch „Sie“ von Stephen King entschieden. (Zur Rezension) Warum? Erstens hat mich dieses Buch wirklich begeistert und zweitens ist die Story bzw. die Umsetzung ziemlich außergewöhnlich. Ein 600 Seiten Buch, in dem die Story zu 90 Prozent in einem Raum spielt, ist für mich einfach abgefahren.

Montagsfrage – Was hältst du von literarischen Tattoos?

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Grundsätzlich finde ich Tattoos, solange sie zur Person passen, ganz in Ordnung. Tatsächlich weiß ich schon seit langem, dass eines Tages ein Tattoo meine Haut zieren wird.

Bei literarischen Tattoos gibt es für mich zwei Varianten. Bei der ersten Variante sind mehrere Sätze in die Haut „geschrieben“. Dies gefällt mir persönlich nicht so gut, und vor allem sollte man höllisch gut auf die Rechtschreibung achten, denn solch ein Fehler lässt sich nur sehr schwer beheben.

Die zweite Variante sagt mir persönlich schon um einiges mehr zu. Zu dieser Variante zählen für mich KURZE Zitate, eine besondere Schrift oder ein (abstraktes) Symbol, bei dem vielleicht auch nicht jeder sofort erkennt, aus welchem Buch es stammt. Besonders gut gefallen mir Elbische Wörter, da das Wort eine persönliche Bedeutung hat und die elbische Schrift auf die Liebe zu „Der Herr der Ringe“ hinweist. Aber auch abstrakte Symbole finde ich äußerst gut. Mir würde zum Beispiel ein Siegel aus Peter V. Bretts „Dämonenzyklus“ gefallen, da diese meiner Meinung nach einfach sehr schön aussehen.

Schlussendlich sollte aber jeder selbst entscheiden ob und was er sich tätowieren lässt.

 

 

Montagsfrage – Happy End erwünscht?

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Ich finde, dass das Ende zu der Geschichte passen sollte. Dabei ist es egal, ob es ein Happy End gibt oder nicht, solange es dazu passt. Was ich allerdings nicht so gerne mag ist, wenn die Geschichte sehr, sehr abrupt endet oder es einen offenen Schluss gibt, bei dem der Leser überhaupt nicht weiß was passiert. Allerdings habe ich auch schon Bücher gelesen, bei denen ein solches Ende sehr gut gepasst hat.

 

 

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